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Franz Gutmayer
Number of games in database: 8
Years covered: 1897 to 1911
Overall record: +0 -8 =0 (0.0%)*
   * Overall winning percentage = (wins+draws/2) / total games
      Based on games in the database; may be incomplete.

Most played openings
C25 Vienna (2 games)

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FRANZ GUTMAYER
(born Dec-18-1857, died May-13-1937, 79 years old) Austria

[what is this?]

 page 1 of 1; 8 games  PGN Download 
Game  ResultMoves Year Event/LocaleOpening
1. F Gutmayer vs W Cohn  0-147 1897 Berlin SV CentrumB00 Uncommon King's Pawn Opening
2. Charousek vs F Gutmayer 1-040 1897 BerlinC25 Vienna
3. Mieses vs F Gutmayer 1-053 1897 tournamentC25 Vienna
4. Carls vs F Gutmayer 1-024 1898 GER corrC44 King's Pawn Game
5. Gajdos vs F Gutmayer  1-047 1904 DSB-14.Kongress Hauptturnier CC90 Ruy Lopez, Closed
6. F Gutmayer vs W Schoenmann  0-137 1910 Hamburg Hauptturnier-BC58 Two Knights
7. S Von Freymann vs F Gutmayer 1-023 1911 Cologne-AA80 Dutch
8. Rotlewi vs F Gutmayer 1-027 1911 Cologne-AA84 Dutch
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Kibitzer's Corner
< Earlier Kibitzing  · PAGE 1 OF 2 ·  Later Kibitzing>
May-09-05
Premium Chessgames Member
  Karpova: Franz Gutmayer is nearly forgotten now.

Gutmayer was an austrian chessplayer who never became a master. He lived from 1857 to 1937.

His chessgames are not remarkable but he had still a lot of admirers. They admired him for his dull antisemitism.

Gutmayer preferred the <brave aryan attacking chess> over the <cowardly jewish draw chess> and loved to insult jewish chessplayers.

Gutmayer can be considered the progenitor of diemer and alekhine.

The way he insulted jewish chessplayers is quite remarkable because Gutmayer anticipated <biological> insults, the Nazis later came up with. He considered jews to be <tapeworms>, <parasites>, <maggots>, etc.

It's questionable if it's good to remember this guy but his existance cannot be denied...

May-09-05  FHBradley: There's a funny chapter on Gutmayer in Richard Réti's 'Die Neuen Ideen im Schachspiel'. Indeed, it is said that it was Gutmayer's inane prose that inspired Réti to write a better book. So that may be regarded as a kind of positive contribution on Gutmayer's part. As Karpova says, he was a vitriolic antisemite. I wonder whether there might be some connection between Gutmayer's literary output and Alekhine's sad contributions to 'Pariser Zeitung'.
Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: From this excellent site http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Der Wiener Franz Gutmayer (1857-1937) kritisierte als einer der ersten und am vehementesten die neuen Ideen der Juden im Schach, welche dem Schach die Schönheit, seine Romantik und damit den Kampfgeist genommen hätten.>http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Eine Herde Schweine hat sich im Garten der Kunst in die Sonne, an die schönsten Plätze hingerekelt. Nun stinken, grunzen und rülpsen sie nach Herzenslust. Tod und Verdammnis, man muß diese häßlichen Tiere abstechen und die Kunst an dieser übelriechenden Rasse rächen. [...] O über diese stumpfsinningen, dummen modernen Kongressbuchschmierer! O über diese unausstehlichen Wiederkäuer und Mistbauern – den ganz infam stinkenden Mist von so und so viel Grossmeisterpartien sammeln sie mühselig und machen ein dickes, dummes Buch daraus. Schachbücher werden immer teurer, langweiliger, ekelhafter. Da ist kein Geist, kein Geschmack, kein Takt des Urteils. Beispiel: Literatur von Tarrasch, Bachmann usw. Pfui über diese Sammler von Fäkalien. Noch jede Köchin beschämt sie, die sorgfältig ihre Erbsen und Linsen ausklaubt und das faule Zeug in die Mistgrube wirft. Und wenn sie dann gar noch fade, borniert, nichtssagende, scheinheilige Glossen zu ihrer Schundware machen, um ihr ein wissenschaftliches Aer zu geben, sie zu – parfümieren, diese Moschustiere, wie soll man nicht so häßliche Narren, die hier ihre eigene Sache führen als selbst eingesessene Mistbauern, - wie soll man sie nicht hassen? – Wie sie den Geist der Jugend verderben, wie sie ihren Aberwitz weiter vererben mit ihrer scheinheiligen, erlogenen Weisheit, indem sie weismachen, solcher Stuss sei das Höchste, das Logisch-Konsequenteste im Schach und alles, was bisher als das Grosse und Grandiose galt – sei nun Narretei. An den Pranger mit diesen Schachverderbern und feilen Honorarbewerbern und Eselfell-Gerbern. Früher hat man die besten Partien ausgewählt und den Leser nicht mit – geistlosem Kram gequält: So ein Buch war aber dann auch – Hochgenuss, nicht steter Verdruss. Es war der Geist des Turniers – als Extrakt – und von dem schäbigen Niederschlag und Bodensatz gereinigt und getrennt. [...] Wie schön wäre es, hätten wir eine Sammlung der Glanzpartien von Kolisch, Blackburne, Tschigorin usw., wo ihr grosser coup d’oiel zum Vorschein kommt. Dafür haben wie eine idiotische Partiesammlung von Steinitz, wo jede Saupartie, die er verbrochen hat, abgedruckt ist – eine wahre Mistgrube. [...] Kunstwerke? – Sie fragen überhaupt nicht nach dem Wie. Es sind lauter Kunstideoten. Sie produzieren nur Marktware – gegen feste Bezahlung. Ihre Spezialität: Honorarmatche, Honorarturniere. Die Arbeit muß doch gezahlt werden. Das Ausgrübeln der vielen Varianten, diese ganze, mühselige Reflexions-Tätigkeit mit ihren schäbigen Resultaten und langweiligem Tempo. Lauter Totsitzer von Natur und Beruf.> F. Gutmayer, Die große Offensive am Schachbrett, Innsbruck-Mühlau 1916, Vorwort, S. 5 f. und S. 118.

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Die von Gutmayer in der Zeit von 1898 bis 1928 veröffentlichten Bücher, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind, erfreuten sich damals einer gewissen Popularität. Seine Schriften bildeten später die Grundlage für die Doktrin der nationalsozialistischen Schachautoren. Bezeichnenderweise nannte Gutmayer seine Bücher „Meine Kriegsliteratur“[110]. Er sah die hohen Ideale der Kunst des Schachspiels in einer von Juden beherrschten Welt als verkommen an und pries sich als Retter und Märtyrer zugleich:

Ich bin der frohe Botschafter, der eine neue feurige, energische Spielweise lehrt – freilich, da muß ich auch gekreuzigt werden. Die honorargierige, gewissenlose Rasse von Schachschächern mit übelriechenden Prunknamen von heute, sie ist vom Publikum bereits gerichtet.[111]

Gutmayer lebte in einer Gedankenwelt mit zwei Helden: Napoleon, als großer Kriegsheld und Führer, und Paul Morphy, der Amerikaner, der in kürzester Zeit alle europäischen Spitzenspieler besiegte und sich dann vom Schach zurückzog. Den durch den frühen Abschied Morphys vom Schachleben entstandenen Mythos machte sich Gutmayer zu nutze. Für ihn war Morphys Rückzug hervorgerufen worden durch eine dekadente Welt, die von Juden ihrer romantischen Kunst beraubt wurde. Sie schufen Theorien statt kunstvoller Intuition und „feiges Totsitzen“ statt „offenem Kampf“, verkündete er. Doch vor allem warf Gutmayer den Juden vor, das Schachspiel als Einkommensquelle zu mißbrauchen und mit dieser Kommerzialisierung das schöne Spiel mit seinen hohen Idealen zu zerstören.

Paraphrasen auf diesen Modernismus und Kapitalismuskritik aus vormoderner Perspektive finden sich in allen Gutmayer-Werken.[112]

Franz Gutmayer bediente sich vor allem der später vom Nationalsozialismus benutzten Verbindung von Schmutz und Sauberkeit. Er bemühte eine biologische Metaphorik bei der sich die Säuberung des Schachs von den schmutzigen Juden geradezu aufdrängen sollte. Emanuel Lasker und Wilhelm Steinitz bezeichnete er als Bandwürmer, Perverse, Kamele, Blattläuse, Bazillen, Wahnsinnige, Systemkrüppel, Schweine, Verarmer, wehrer echter Schachkunst, Raupen, häßliche Tiere usw.>

The sources:

<[110]F. Gutmayer, Optik im Schach oder: der militärische Blick. Erster Kommentar zu Paul Morphy, Innsbruck-Mühlau 1917, S. 54.>

<[111]Ebd. Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Beratungspartie von Gutmayer gegen Lasker, die er wie alle seine Analysen in Versform beschrieb. Zu finden in: F. Gutmayer, Die große Offensive am Schachbrett,

S. 121 f.>

<[112]E. Strouhal, acht x acht, S. 130. Gutmayer war laut Strouhal eine „gescheiterte“ Existenz. Nachdem er die Schule abgebrochen hatte, war er im Annocengeschäft tätig. Im Zuge einer Erbschaft konnte er sich ganz der Schachschriftstellerei widmen und gründete die Schachgesellschaft Morphy zu dessen Ehren. Durch den Ersten Weltkrieg völlig verarmt, kam er 1921 im Versorgungsheim Lainz unter. Den Titel eines Meisters im Schach hatte er nie errungen. Daß es bekannte Verlage gab, die seine Schriften publizierten, ist bemerkenswert.>

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Die Schriften Gutmayers kritisierten gerade diesen sich der Situation der Juden bewußten Steinitz, weil er das Schach mit neuen Ideen bereicherte, die ein Gutmayer in all ihrer Tiefe nicht verstand. Er bezeichnete Steinitz als Ursprung des zu verurteilenden jüdischen Schachs.

Nicht erst die Nationalsozialisten unterschieden, wie später noch auszuführen sein wird, zwischen arischem und jüdischem Schach. Gutmayer tat dies schon lange vorher.

Es fällt auf, daß den Juden in ihrer angeblichen Art, Schach zu spielen, die gleichen antisemitischen Vorwürfe gemacht wurden, denen sie sich in der Geschichte des Antisemitismus immer gegenüber sahen. Ein feiges Volk, nur auf materiellen Gewinn aus, nicht vom Kampfgeist, sondern von einem reinen Verteidigungsgedanken geprägt. Gutmayer zeichnete den Weg vor, den NS-Schachschriftsteller gingen, um Rassismus mit Schachtheorie zu verbinden, gar in Versform:

Ich will sie wieder befreien - die vielen Schächerbuden

Von der großen Läuseplage, - von den schmutzigen Schachjuden.

Ich will zu Schaden machen den schlechten Stil von heute,

den sie eingeführt haben aus Palästina - unsere Leute.[119]

Zwar wurde Gutmayer von einer Vielzahl der Meister des Schachspiels gemieden, doch seine Bücher mit den antisemitischen Anfeindungen wurden im Wiener Schachmilieu um 1920 gelesen. Allein sein Buch über die romantische Schachkunst Der Weg zur Meisterschaft erschien in mehreren Auflagen. Seine Veröffentlichungen blieben nicht lange unwidersprochen. Simon Alpin schrieb nach einer Bitte Gutmayers eine Rezension über sein Buch Die Große Offensive am Schachbrett:

Gutmayer scheint indessen auch selbst zu fühlen, das Obige sei eigentlich etwas wenig [gemeint sind seine Analysen der Partien]. Deshalb sucht er den Leser durch Knittelverse und gereimte Glossen zu entschädigen, wie z.B. nun folgende Partieglosse: ‚Schiess ihm ein Torpedo in den A ..., damit er lernt den Aufmarsch.‘ Nicht wahr, wunderbar reizend!? – Trotz solcher liebreicher Stilistik fürchtet Gutmayer noch immer, dass der Leser schliesslich gähnen wird vor Langeweile. Um ihn zu erheitern und anzuregen, greift er dazu, sein Buch auf Schritt und Tritt mit unqualifizierten Markt-Schimpfworten per Adresse anerkannter Meister zu überfüllen.[120]>

The sources:
<[119]F. Gutmayer, Die Geburt des Überbauern oder: Eroberung des Brückenkopfes und Stromübergang, Innsbruck-Mühlau 1916, S. 156.>

<[120]S. Alpin, in: F. Gutmayer, Die große Offensive am Schachbrett, S. 112. Gutmayer veröffentlichte die Rezension Alpins in seinem Buch und begegnete ihr dort.>

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Siegbert Tarrasch kritisierte ebenfalls die Arbeiten Gutmayers. Dieser wies die Kritik jedoch als lächerliche Anmaßung und zügellose Gehässigkeit zurück. Ohnehin wurde Tarrasch in Gutmayers Arbeiten immer wieder als Beispiel für jüdisches Schach herangezogen. Oft nannte Gutmayer nicht einmal den Namen Tarraschs, sondern sprach nur von dem Nürnberger (die Stadt, in der Tarrasch wohnte), der Doktor (Tarrasch war Arzt) oder von dem Mann, der den entfernten Bauern liebt.[121]

Wie kann ein Mensch, der weiß, daß er kurzen Atem, schwache Beine [Tarrasch hatte einen Klumpfuß Anm. d. V.], Maulwurfsaugen hat – z.B. Tarrasch – wie kann der Charakter in seinem Stil entfalten? Wie, ist das nicht ganz undenkbar? Wie, wird ihm in Not und Tod nicht die Panik Sinne und Verstand rauben? Wie, hätte der an sich – den harten Glauben? (Moralische Depression!!) Merkwürdig, daß die kleinen Zwerge und Mißgeschöpfe – immer trotz alledem die Riesen durchstreichen wollen! Ein Buch des Tarrasch über Morphy müßte zum Totlachen sein.[...] Tarrasch, der an Gallensteinen und moralischen Depressionen leidet, will Schach mit Logarithmen berechnen! Genug, genug. Ich bekomme den großen Ekel. Scharlatarnerie und kein Ende. Zorn quillt mir im Auge heiß. Welch verdammtes Fliegenschmeiß! Wie? Solle es dich nicht verdrießen?? – Überall alles voll – von Fliegenschissen.[122]

In dieser Kritik Gutmayers wird erneut deutlich, daß er die von Philidor eingeführte Wertschätzung der Bauern, die nach seinem Tod in Vergessenheit geriet und von Steinitz mit neuen Ideen angereichert wurde, nicht verstand bzw. als Spielstrategie verabscheute. Immer wieder hob er hervor, daß Bauern für ihn nur Mittel zum Zweck (schnelles, unter Opfern erreichtes Matt) seien. Die Bedeutung, welche die neuen Meister in ihren neuen Strategien den Bauern beimaßen, um ihr Spiel zu verbessern, stand nicht in Einklang mit seinem Weltbild.[123]>

Sources:
<[121] Eine der Regeln, die Tarrasch formulierte, war, daß bei einer Bauernmehrheit auf dem Damenflügel bei beiderseitiger Rochade auf dem Königsflügel ein entfernter Freibauer geschaffen werden konnte, der im Endspiel zum Sieg reichen müßte.>

<[122] F. Gutmayer, Optik im Schach, S. 12 und 104.>

<[123] Vgl. F. Gutmayer, Der Krieg am Schachbrett, S. 101 und 118. Interessant ist, daß Rudolf Spielmann (1883-1942), selbst ein Verfechter des Angriffs, Gutmayers Kritik über den angeblich fehlenden Angriffsgeist der Schachmeister teilte. Vgl. M. Ehn, Rudolf Spielmann, S. 32 ff.>

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: http://www.ewetel.net/~heike.focken...

<Ernst Strouhal schrieb über Gutmayer:

Gutmayer generierte sich als ein Zeitkritiker der Moderne, der lebensphilosophische Ideologie mit einer diffamierenden Stilkritik im Schach verband. Manche Passage bei Gutmayer liest sich daher wie eine mißglückte Parodie auf Nietzsche, über die man lachen könnte, seine Sprache antizipiert jedoch bereits den faschistischen Jargon der kommenden Jahrzehnte.[124]

Daß Strouhals Aussage über Gutmayer treffend ist, zeigt folgende Textpassage:

Hoch über dem Nichts von einem armseligen, lahmen Positionsspieler, von einem modernen Schachpraktiker, sehe ich im Geist eine kühnkräftige Rasse von Übermachtspielern emporwachsen, heranblühen und ausreifen, die, auf mein System gestützt, nicht Tod noch Teufel fürchten, - Spielpraktiker mit einer großen Verachtung im Mundwinkel vor jeder Art von Remis, siegesfrohe, mutig-heitere, kühn-verwegene und doch wieder kalt-besonnene Kämpen und Kämpfer, Zerschmetterer, Niederwerfer, Vernichter, die mit napoleonischer Wucht und Machtgewalt jeden Widerstand zu zerbrechen wissen und alle ihre Gegner in den Staub stürzen, Schachpraktiker mit einem hohen Willen zur Macht, zum Siege und Triumphe, deren Devise lautet: siegen oder sterben, triumphieren oder verderben. Ich werde sie nicht mehr erleben, doch künftige Generationen werden mich aufs Piedestal heben, werden meine Literatur heilig sprechen und an einer stumpfen, abweisenden Gegenwart mich rächen.[125]

Es zeigte sich, wie weit „modernitätskritische Ideologie und Rassismus auch in die entlegensten Winkel des privaten Lebens vordrang“[126].>

Sources:
<[124] E. Strouhal, acht x acht, S. 130.>

<[125] F. Gutmayer, Die Geheimnisse der Kombinationskunst, Leipzig 1922, S. 98.>

<[126] E. Strouhal, acht x acht, S. 132.>

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: The passages cited today were written by Dr. Edmund Bruns in 2006 http://www.ewetel.net/~heike.focken...
Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  whiteshark:

He That Is Without Sin Among You, Let Him First Cast a Stone.

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: <whiteshark>
Whom is this directed against?

Aug-14-07
Premium Chessgames Member
  whiteshark:
Definitely not against you, if that's your impression or concern.

Nov-22-07
Premium Chessgames Member
  Karpova: * 18.12.1857
† 13.05.1937
Dec-18-08  brankat: I find it highly unlikely, that Franz Gutmayer had any "influence" on A.Alekhine. Besides, let's not forget that the whole Alekhine anti-semitism "affair" has still not been really clarified.
Jan-01-10  Marcelo Brasileiro: As I could remark, he was only one chess idiot that left his name in chess history; Ossip Bernstein must be forgiven, although he declared to be such way to Emanuel Lasker.
Jan-01-10  Marcelo Brasileiro: I know that he only won a game at Berlin SV Centrum in 1897.
Jan-01-10
Premium Chessgames Member
  Phony Benoni: Oh, you mean this tournament?

1 Von Bardeleben * = 1 1 1 1 0 4.5
2 Charousek = * = 0 1 1 1 4.0
3 W. Cohn 0 = * 1 0 1 1 3.5
4 Mieses 0 1 0 * = 1 1 3.5
5 Walbrodt 0 0 1 = * 0 1 2.5
6 Heinrichsen 0 0 0 0 1 * 1 2.0
7 Gutmayer 1 0 0 0 0 0 * 1.0

Evidently, there was one day he wasn't as big an idiot as usual!

We are all chess idiots on occasion; the only real idiots are those who don't realize that they are.

Aug-07-11  DrMAL: According to the ludicrous website Chessmetrics because of today's "rating inflation" this player's rating was 2459 in February 1897 LMAO http://chessmetrics.com/cm/CM2/Play...

Alekhine had similar Nazi views about "human breeding" for chess ability, he sounds like a total idiot in his interview. http://www.youtube.com/watch?v=QrH-...

Aug-07-11
Premium Chessgames Member
  alexmagnus: That Chessmetrics rating is based on the tournament quoted above (see "career details" on his CM profile). BTW, Chessmetrics has <nothing> to do with adjusting for inflation. That's a common misundertstanding.
Aug-07-11  DrMAL: <alexmagnus> Sorry to disagree but you're about as wrong as wrong gets. The author of Chessmetrics, Jeff Sonas, is the noisiest person alive regarding his (incorrect) assessment of "rating inflation" as a historical trend.

His ratings, including tournament ratings, which contributed to this rating here, are based on WORLD RANK at the time, and compute everything historically related to this fact. Read his website.

As #69 in the world at that time, where #1 in the world at ANY time, according to Mr. Sonas, equates to the best rating at ANY time, around 2800-2900, Mr. Gutmayer's rating is inflated to a ludicrous number.

If one examines his GAMES, including those of the tournament referred to, his play cannot possibly be 2200 (and almost surely were not 2000) by today's standards.

Jeff Sonas is an idiot. Hardworking but a total idiot nonetheless. People who use Chessmetrics are using false, misleading information based upon a ridiculous rating formula he alone concocted.

I guess he never heard of tournaments based on section. His precept of being #N at any time must imply a certain rating is completely moronic. Chess knowledge in the 19th century was practically nothing compared to today. And the little knowledge there was was not disseminated well. Moreover, the number of people playing good chess was far lower. The world was basically like an Under-2200 open tournament back then, with occasional glitches of varying degree people like Morphy.

Aug-07-11  DrMAL: "So, let's take that Linares 2005 tournament again as an example. The average FIDE rating of the participants was 2743, and so we'll use that to calibrate the ratings after every step: the average rating will always be 2743." http://chessmetrics.com/cm/CM2/Form...

According to Jeff Sonas, the quality of play at ANY time among top players in the world was ROUGHLY EQUIVALENT TO LINARES IN 2005!

This LUDICROUS ASSUMPTION is where ALL of the Chessmetrics ratings are "calibrated" to.

Aug-07-11
Premium Chessgames Member
  alexmagnus: <DrMal> He uses Linares 2005 <as example> of how he calculates a TPR/new ratings (that is, he calculates Chessmetrics TPRs based on the 2743 average). CM TPR itself is wrong because the "padding factor" is picked out of nowhere. I once suggested myself a better adjustment of a TPR for the number of games.

BTW, #1 in CM is not always rated 2800-2900 - only since Steinitz. Before, there are even 2500 #1s :D. Not that I defend Sonas, I actually often criticzed his approach both publicly and privately.

Dec-03-11  Marcelo Bruno: <Phony Benoni> You are correct, that's the tournament to which I was referring.
Feb-06-12  kramputz: Karpova call Gutmayer a anti-semite. Why did Gutmayer hate the Arabs? Did Karpova mean anti Jew? Is that the only thing they can write in his bio ? I call it racist !!
Feb-06-12
Premium Chessgames Member
  Karpova: <kramputz: Karpova call Gutmayer a anti-semite. Why did Gutmayer hate the Arabs? Did Karpova mean anti Jew? Is that the only thing they can write in his bio ? I call it racist !!>

The expression anti-semite means hatred of jews only, though its literal sense implies hatred of all semites. Why this is so, karpova cannot tell you, just that it's so by convention.

Feb-06-12  Petrosianic: <cg.com> <Amateur chessplayer and anti-Semite.>

Is "anti-Semite" a profession now? That's how they make it sound. If it was, what a shame he died in 1937, right before there was really big money in it.

<whiteshark>: <He That Is Without Sin Among You, Let Him First Cast a Stone.>

And let he who is without an original thought not cast even the second one. Nobody's talking about stoning him. He's already dead.

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