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Sverdlovsk 1942 National Tournament
Compiled by jessicafischerqueen
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Sverdlovsk 1942 (22 March-11 April) <Petrovs finished 2nd>, behind V. Ragozin, over A. Sokolsky, I. Boleslavsky, I. Vistanetskis, S. Levitsky, V. Mikenas, and others. Fride, p.30; Di Felice, "Chess Results 1941-1946" p.87; [rusbase-1]

Crosstable

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 Pts 1 Ragozin, V. * 1 ½ 1 ½ 1 1 1 1 1 1 9.0 2 Petrov, V. 0 * 1 1 0 1 1 ½ 1 1 1 7.5 3 Sokolsky, A. ½ 0 * 1 ½ ½ ½ 1 1 1 1 7.0 4 Boleslavsky, I. 0 0 0 * 1 ½ 1 ½ ½ ½ 1 5.0 5 Vistaneckis, I. ½ 1 ½ 0 * 0 ½ ½ 0 1 1 5.0 6 Ilivitzky, G. 0 0 ½ ½ 1 * 0 ½ ½ 1 1 5.0 7 Mikenas, V. 0 0 ½ 0 ½ 1 * 0 1 1 1 5.0 8 Poltoranov, E. 0 ½ 0 ½ ½ ½ 1 * 0 1 ½ 4.5 9 Bastrikov, G. 0 0 0 ½ 1 ½ 0 1 * 0 1 4.0 10 Poliak, E. 0 0 0 ½ 0 0 0 0 1 * ½ 2.0 11 Ivanov, G. 0 0 0 0 0 0 0 ½ 0 ½ * 1.0 Rusbase [rusbase-2]

<Players>

Petrov, Vladimir
Vladimir Petrov

Ragozin, Viacheslav
Viacheslav Ragozin

Sokolsky, Alexey
Alexey Sokolsky

Ilivitsky, Georgy
Georgy Ilivitsky

Boleslavsky, Isaac
Isaac Boleslavsky

Vistaneckis, Isakas
Isakas Vistaneckis

Mikenas, Vladas
Vladas Mikenas

Poltoranov
Poltoranov

Bastrikov, Georgy
Georgy Bastrikov

Poliak, Evsey
Evsey Poliak

Ivanov, G
G Ivanov

Tournament organizing committee Chief secretary of the USSR Yakov Geraisimovich Rokhlin, Armenian writer Marietta Shaginyan, and violinist David Oistrakh

Tournament administrators Yakov Rokhlin, Women's champion Elisaveta Bykova, and Grandmaster Mikhail Botvinnik.

Arbiter Mikhail Botvinnik

Venue Tatar Cultural House

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Voland

Neben der Metropole Moskau entwikkelte sich Swerdlowsk seit dem zweiten Kriegsjahr 1942 zu einer weiteren Schachhochburg der Sowjetunion. Swerdlowsk - Gebietshaupstadt, Industrie - und Verkehrszentrum im Mittleren Ural mit einer Million Einwohnern - stieg zu Beginn des Kriegs dank seiner bedeutenden Eisenmetallurgie, des Maschinen - und Gerätebaus, der chemischen Industrie und der Nahrungsgüterwirtschaft zu einem der wichtigsten Rüstungs - und Versorgungsstandorte des Landes auf.

An der 9.300 Kilometer langen Transsibirischen Eisenbahn zwischen Moskau und Wladiwostok gelegen, wurde Swerdlowsk auch zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt zwischen dem europäischen und asiatischen Teil der UdSSR. Vom Osten kamen über die Magistrale der Transsib wichtige Rohstoffe und Halbfabrikate nach Swerdlowsk, von hier gingen die fertigen Kriegsgeräte auf drei großen Scienensträngen an die Front: nach Nordwesten über Perm - Kirow - Wologda an die Leningrader Front; nach Westen über Kasan - Gorki an die mittlere,die Moskauer Front; nach Südosten über Slatoust - Ufa - Kuibyschew - Saratow and die Stalingrad - Kaukasus - Front.

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In addition to the metropolis of Moscow Sverdlovsk developed since the second year of the war in 1942 to another chess stronghold of the Soviet Union. Sverdlovsk - the capital, industrial and traffic center in the Middle Urals with one million inhabitants - became one of the most important armaments and supply centers of the country at the beginning of the war thanks to its important iron metallurgy, machinery and equipment, chemical industry and food industry.

Located on the 9,300-kilometer Trans-Siberian Railway between Moscow and Vladivostok, Sverdlovsk also became the main transport hub between the European and Asian parts of the USSR. From the east, important raw materials and semi-finished products were sent to Sverdlovsk via the Trans-Siberian trunk road. From here, the finished war machines were sent to the front on three large train tracks: to the northwest via Perm - Kirov - Vologda to the Leningrad front; to the west via Kazan - Gorky to the middle, the Moscow front; to the southeast via Slatoust - Ufa - Kuibyshev - Saratov and the Stalingrad - Caucasus front.

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Wie hatten sich Großdeutschlands Führer und ihre Militärs verrechnet: Hitlwer und seine Blitzkriegsstrategen gingen vor allem davon aus, daß die Sowjetunion nach einer Eroberung Moskaus und schwerwiegenden Industrieverlusten im eurpäischen Teil des Landes bis hin zum Ural zu vernichten sei. Die militär Hauptressourcen der UdSSR lagen aber nicht westlich des Urals, sondern im Ural und östlich von ihm, im tiefen sibirischen Raum. Hier sprudelten die Kraftquellen der sowjetischen Rüstungsindustrie von Monat zu Monat kräftiger. Von hier, aus dem sicheren Hinterland, wurden die Fronten immer besser mit modernen Waffen versorgt.

Zweifellos wäre der von den Deutschen geplante Fall Moskaus, Leningrads und Stalingrads von Bedeutung gewesen aber nicht für den Ausgang des Krieges. Doch keine dieser überaus wichtigen Städte fiel in die Hände des Angreifers, und die drei Frontabschnitte, Während die ständig steigenden deutschen Verluste schon Ende 1941 den Nachschub übertrafen.

Hatten Hitler und seine Generäle auch nur das Geringste aus Napoleons militärischem Abenteuer vor 130 Jahren gelernt? Schwebte dem französischen Kaiser nicht auch ein “Blitzkrig” vor? Ließen die selbstgefälligen, dünkelhaften deutschen Generäle mit dem Überfall auf die Sowjetunion nicht jeden gesunden Menschenverstand vermissen? Spielten sie va banque? Setzten sie alles auf die Karte “Barbarossa”, den Blitzkrieg?

Ja, das taten sie, ohne jedoch alle militärstrategischen Potenzen ds riesigen UdSSR - Territoriums - wie die intakte Infrastruktur im sibirischen Raum, Rohstoffreserven, Menschenpotential und Moral, Vorteile der Planwirtschaft unter Kriegsbedingungen, Wissenschaftspotential und die Größe des Landes - ausreichend in Betracht zu zichen. Außerdem hatte sich die deutsche Fürung nie gefragt, wie lange die Welt ihre expansionistische Gangart hinnehmen würd.

So war der von Deutschland vom Zaun gebrochene Krieg gegen die UdSSR ein von vornherein zum Scheitern verurteiltes Unternehmen.

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How had Grossdeutschlands leaders and their military miscalculated: Hitler and his blitzkrieg strategists mainly believed that the Soviet Union would be destroyed after a conquest of Moscow and serious industrial losses in the European part of the country to the Urals. The main military resources of the USSR, however, were not west of the Urals, but in the Urals and east of it, in the deep Siberian area. Here, the sources of power of the Soviet defense industry bubbled more powerfully from month to month. From here, from the safe hinterland, the fronts were getting better equipped with modern weapons.

Undoubtedly, the case of Moscow, Leningrad and Stalingrad planned by the Germans would have been important, but not for the outcome of the war. But none of these extremely important cities fell into the hands of the attacker, and the three front sections, While the ever-increasing German losses already exceeded the supply in late 1941.

Had Hitler and his generals learned even the least of Napoleon's military adventure 130 years ago? Did not the French Emperor also have a "Blitzkrig"? Did not the complacent, conceited German generals miss the common sense of attacking the Soviet Union? Did you play banque? Did they put everything on the card "Barbarossa", the blitzkrieg?

Yes, they did, without taking sufficient account of all the strategic military capabilities of the vast USSR territory - such as the intact infrastructure in the Siberian area, reserves of raw materials, human potential and morals, advantages of the planned economy under wartime conditions, scientific potential and the size of the country. In addition, the German Fürung had never wondered how long the world would accept its expansionist stance.

For example, the war against the USSR, which was started by Germany, was a doomed enterprise from the outset.

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Im Zuge der Verlegung strategisch wichtiger Industriebetriebe aus den bedrohten westlichen Gebieten der UdSSR nach Osten, kamen auch namhafte Ingenieure, Wissenschaftler, Künstler und Sportler hierher, die zum großen Teil in der Außenstelle der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Swerdlowsk weitarbeiteten.

Im strengen Kriegswinter 1941/42 war die /stadt übervoll von Flüchtlingen. Es herrschten Fröste um 40 Grad. Viele Wohnungen konntennicht nicht geheizt werden. Die Versorgungslage war schwierig - der Besitz einer Lebensmittelkarte noch keine Überlebensgarantie.

Auf Anordnung der örtlichen Militärverwaltung mußte der städtische Schachklub wie viele andere kulturelle Einrichtungen zu Beginn des Krieges schließen. Die nach Swerdlowsk evakuierten Schachmeister trafen sich mit ansässigen Schachfreunden in Wohnungen, unter ihnen auche namhafte Größen, die vorübergehend Zuflucht und Arbeit in der Uralstadt fanden: der ukrainische Champion I. Boleslawski, der Leningrader Meister A. Sokolski, die baltischen Spitzenspieler W. Petrow und W. Mikenas, die starken Meisterkandidaten J. Poltoranow, G. Bastrikow und J. Poliak. Anfang März traf der aufgehende Schachstern Wjatsheslaw Ragosin aus dem belagerten Leningrad in Swerdlowsk ein.

Schon im Oktober 1941 war das Moskauer Zentralinstitut für Körperkultur mit allen Studenten, Dozenten und der Kirektion nach Swerdlowsk evakuiert worden. Darunter Jakow Rochlin, der 1940 an diesem Institut seine Doktorarbeit zum Thema “Theorie und Praxis der Schachkunst” gegen die offiziellen Opponenten Botwinnik, Iljin Shenewski und den Akademiker Orbeli verteidigt hatte und danach ier als Dozent am Ersten Lehrstuhl für Schach in der UdSSR arbeitete.

Rochlin und der Vorsitzende des Swerdlowsker Stadtkomitees für Sport, J. Najdin, nahmen als erste Verbindung zum Militärkommandanten auf, um eine Wiederbelebung des Swerdlowsker Schachklubs zu erwirken Danach wurden aber zunächst nur Schachveranstaltungen in Armee - Einheiten und Hospitälern genehmigt.

Als Anfang 1942 die Fronterfolge vor Moskau undLeningrad zu verhaltenem Optimismus Anlaß gaben, keimte in Swerdlowsker Schachkreisen die Idee für ein starkes Turnier, um auch auf diese Weise einen Teil des kulturellen Lebens der Stadt aus dem Tief zu hollen.

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In the course of the transfer of strategically important industrial companies from the threatened western areas of the USSR to the east, well-known engineers, scientists, artists and athletes came here, most of whom worked in the field office of the USSR Academy of Sciences in Sverdlovsk.

In the severe war of winter 1941/42, the city was overflowing with refugees. There were frosts of 40 degrees. Many apartments could not not be heated. The supply situation was difficult - the possession of a food card still no survival guarantee.

By order of the local military administration, the city chess club, like many other cultural institutions, had to close at the beginning of the war. The chess masters evacuated to Sverdlovsk met with resident chess friends in apartments, among them well-known greats who found temporary refuge and work in the Ural city: the Ukrainian champion I. Boleslawski, the Leningrad champion A. Sokolski, the Baltic top players W. Petrov and W. Mikenas, the strong candidate masters J. Poltoranow, G. Bastrikow and J. Poliak. In early March, the rising chess star Vyacheslav Ragosin arrived from besieged Leningrad in Sverdlovsk.

As early as October 1941, the Moscow Central Institute of Physical Culture had been evacuated to Sverdlovsk with all its students, lecturers, and church leaders. Among them Jakov Rochlin, who in 1940 had defended his doctoral thesis on the theory and practice of chess art against the official opponents Botvinnik, Iljin Shenewski and the academic Orbeli and then worked as a lecturer at the First Chair of Chess in the USSR.

Rochlin and the chairman of the Sverdlovsk city sports committee, J. Najdin, were the first to contact the military commander to bring about a revival of the Sverdlovsk chess club. Initially, however, only chess events in army units and hospitals were approved.

At the beginning of 1942, when the front rankings ahead of Moscow and Leningrad gave rise to cautious optimism, the idea for a strong tournament sprang up in Sverdlovsk chess circles in order to liberate part of the cultural life of the city from the bottom.

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Die Vorbereitung des Turnieres wurde einem Organisationkomitee übertragen, das sich aus Vertretern der Kommunistischen Partei und der Gewerkschaften des Uralkreises, nämlich Jakow Rochlin, der armenischen Schriftstellerin Marietta Schaginjan und dem weltbekannten Geiger David Oistrach zusammensetzte.

Es wurde beschlossen, ein Demonstrationsturnier vorzubereiten, für das einheimische Schachsportler und evakuierte Meister gewonnen werden sollten. Die Wahl fiel auf W. Ragosin (Leningrad), I. Boleslawski (Kiew), A. Sokolski Leningrad), W. Petrow (Lettland), W. Mikenas und I. Vistanezkis (beide Litauen) und 6 Teilnehmer des Swerdlowsker Gebietes - darunter der aufstrebende Meisteranwärter und spätere Internationale Meister G. Iliwizki. Zum Hauptkamfrichterbereif man Jakow Rochlin, zur Chefsekretärin die UdSSR - Championesse Jelisaweta Bykowa, zum Ehrenschiedsrichter Großmeister Michail Botwinnik.

Das lange Suchen nach einem geeigneten Turnierlokal wurde belohnt: Der Direktor des Tatarischen Kulturhauses stellte nicht nur dessen Räumlichkeiten zur Verfügung, sindern sorgte mit finanziellem Aufwand sogar für Plakate an den Litfaßsäulen und richtete im Foyer einen Bücherstand sowie ein Buffet ein - Dinge, die in sowjetischen Friedenszeiten ganz normal, jetzt aber Luxus waren.

Die Unterbringung und Versorgung der Turnierteilnehmer sicherte das Stadt-parlament.

Allen Organisatoren war es schließlich zu danken, daß ein Turnierbulletin in 3 Heften erschien, welches wie alle Druckerzeugnisse aus der damaligen Zeit über das Schach in der UdSSR heute sehr begehrt ist.

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The preparation of the tournament was delegated to an organizing committee composed of representatives of the Communist Party and unions of the Ural Circle, namely Yakov Rochlin, the Armenian writer Marietta Shaginyan and the world-famous violinist David Oistrakh.

It was decided to prepare a demonstration tournament in which both local chess athletes and evacuated masters should participate. The selection included W. Ragosin (Leningrad), I. Boleslawski (Kiev), A. Sokolsky Leningrad), W. Petrov (Latvia), W. Mikenas and I. Vistanezkis (both Lithuania) and 6 participants of the Sverdlovsk region - among them the aspiring candidate master and later International Master G. Iliwizki. The tournament adminstrators were Yakov Rochlin Yakov Geraisimovich Rokhlin , chief secretary of the USSR - Women's champion Jelizaveta Bykova Elisaveta Bykova , the honorary judge Grand Master Mikhail Botvinnik Mikhail Botvinnik .

The long search for a suitable tournament venue was rewarded: The director of the Tatar Cultural House not only provided his premises, they even made financial posters and posters at the advertising pillars and set up a book stand and a buffet in the foyer - things that were in Soviet Peacetime quite normal, but now luxuries.

The accommodation and needs of tournament participants was supplied by the city parliament.

Finally, all organizers were thanked for the fact that a tournament bulletin appeared in three issues, which today, like all printed matter of the time, is in high demand for chess in the USSR.

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Am 22. März wurde das Swerdlowsker Turnier nach kurzer, aber präziser und engagierter Vorbereitung feierlich eröffnet.

Von mehreren Begrüßungsreden sei hier ein Ausschnitt von der Schiftstellerin Marietta Schaginjan hervorgehoben:

“Zwischen uns, den Vetretern von Kunst und Literatur auf der einen Seite, und den Künstlern des Schachspieles auf der anderen, bestehen schon seit langem enge Verbindungen. Nicht nur, weil viele bedeutende Schriftsteller, wie Lew Nikolajewitsch Tolstoi, leidenschaftliche Schachspieler waren. Die Verbingdung zwischen uns ist auch deshalb gewachsen, weil die hohe, erhabene Kunst des Schachs mit ihren dramatischen Konflitkten und grenzenlosen kombinatorischen Möglichkeiten Analogien und Vergleiche für die Schachspieler und Künstler beitet.”

Das Turnier verlief in einer ruhigen, aber kämpferischen Atmosphäre und endete mit dem deutlichen Sieg des Favoriten Wjatscheslaw Ragosin.

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On March 22, the Sverdlovsk tournament was ceremoniously opened after a short but precise and dedicated preparation.

This is part of the speech given by the author Marietta Schaginjan :

"There have long been close links between us, the representatives of art and literature on the one hand, and the artists of chess on the other. Not only because many important writers, such as Lev Nikolayevich Tolstoy, were passionate chess players. The connection between us has also grown because the high, sublime art of chess with its dramatic conflicts and limitless combinatorial possibilities allows for analogies and comparisons between the chess players and artists. "

The tournament took place in a calm but combative atmosphere and ended with the clear victory of the favorite Vyacheslav Ragosin.

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Auf der feierlichen Abschlußveranstaltung sagte Ragosin unter dem Beifall vieler Zuschauer:

“Der Kampf war spannend, zuweilen sehr scharf und verlangte von allen Teilnehmern den Einsatz aller schöpferischen Kräfte. Ich betrachte meinen Erfolg in diesem Turnier als ein weiteres Omen des vollständigen Sieges der Sowjetarmee über die feindlichen Horden, welche wortbrüchig in unser Land eingefallen sind.”

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At the closing ceremony Ragosin said to the applause of many spectators:

"The fight was exciting, sometimes very sharp and demanded from all participants the use of all creative powers. I regard my success in this tournament as yet another omen of the complete victory of the Soviet Army over the enemy hordes who have broken into our country word for word. "

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Round 1
V Mikenas vs Vladimir Petrov, 1942
(A07) King's Indian Attack, 34 moves, 0-1

Round 1
E Poliak vs Boleslavsky, 1942 
(B10) Caro-Kann, 81 moves, 1/2-1/2

Round 1
Bastrikov vs I Vistaneckis, 1942 
(B17) Caro-Kann, Steinitz Variation, 27 moves, 1-0

Round 1
Ragozin vs G Ilivitsky, 1942
(A46) Queen's Pawn Game, 56 moves, 1-0

Round 1
Sokolsky vs Poltoranov, 1942
(C48) Four Knights, 43 moves, 1-0

Round 2
G Ilivitsky vs Sokolsky, 1942
(D39) Queen's Gambit Declined, Ragozin, Vienna Variation, 27 moves, 1/2-1/2

Round 2
Vladimir Petrov vs Bastrikov, 1942
(E60) King's Indian Defense, 70 moves, 1-0

Round 2
G Ivanov vs V Mikenas, 1942
(B02) Alekhine's Defense, 53 moves, 0-1

Round 2
Poltoranov vs E Poliak, 1942
(A14) English, 60 moves, 1-0

Round 2
I Vistaneckis vs Ragozin, 1942
(A04) Reti Opening, 30 moves, 1/2-1/2

Round 3
Ragozin vs Vladimir Petrov, 1942
(D78) Neo-Grunfeld, 6.O-O c6, 74 moves, 1-0

Round 3
Boleslavsky vs Poltoranov, 1942
(B08) Pirc, Classical, 43 moves, 1/2-1/2

Round 3
Sokolsky vs I Vistaneckis, 1942
(D50) Queen's Gambit Declined, 27 moves, 1/2-1/2

Round 3
E Poliak vs G Ilivitsky, 1942 
(D50) Queen's Gambit Declined, 31 moves, 0-1

Round 3
Bastrikov vs G Ivanov, 1942
(C32) King's Gambit Declined, Falkbeer Counter Gambit, 35 moves, 1-0

Round 4
Vladimir Petrov vs Sokolsky, 1942
(E02) Catalan, Open, 5.Qa4, 48 moves, 1-0

Round 4
G Ilivitsky vs Boleslavsky, 1942 
(A57) Benko Gambit, 30 moves, 1/2-1/2

Round 4
I Vistaneckis vs E Poliak, 1942
(D11) Queen's Gambit Declined Slav, 67 moves, 1-0

Round 4
V Mikenas vs Bastrikov, 1942
(D75) Neo-Grunfeld, 6.cd Nxd5, 7.O-O c5, 8.dxc5, 60 moves, 1-0

Round 4
G Ivanov vs Ragozin, 1942
(A07) King's Indian Attack, 65 moves, 0-1

Round 5
Boleslavsky vs I Vistaneckis, 1942
(C11) French, 37 moves, 1-0

Round 5
E Poliak vs Vladimir Petrov, 1942
(B56) Sicilian, 104 moves, 0-1

Round 5
Sokolsky vs G Ivanov, 1942
(A18) English, Mikenas-Carls, 40 moves, 1-0

Round 5
Ragozin vs V Mikenas, 1942
(A15) English, 59 moves, 1-0

Round 5
Poltoranov vs G Ilivitsky, 1942
(A17) English, 41 moves, 1/2-1/2

Round 6
Vladimir Petrov vs Boleslavsky, 1942
(E67) King's Indian, Fianchetto, 57 moves, 1-0

Round 6
V Mikenas vs Sokolsky, 1942
(E32) Nimzo-Indian, Classical, 46 moves, 1/2-1/2

Round 6
G Ivanov vs E Poliak, 1942
(C47) Four Knights, 83 moves, 1/2-1/2

Round 6
Bastrikov vs Ragozin, 1942
(A28) English, 55 moves, 0-1

Round 6
I Vistaneckis vs Poltoranov, 1942
(E51) Nimzo-Indian, 4.e3, 75 moves, 1/2-1/2

Round 7
Boleslavsky vs G Ivanov, 1942 
(C60) Ruy Lopez, 35 moves, 1-0

Round 7
Sokolsky vs Bastrikov, 1942 
(B80) Sicilian, Scheveningen, 28 moves, 1-0

Round 7
Poltoranov vs Vladimir Petrov, 1942
(B15) Caro-Kann, 57 moves, 1/2-1/2

Round 7
G Ilivitsky vs I Vistaneckis, 1942
(D37) Queen's Gambit Declined, 41 moves, 1-0

Round 7
E Poliak vs V Mikenas, 1942
(C84) Ruy Lopez, Closed, 32 moves, 0-1

Round 8
Vladimir Petrov vs G Ilivitsky, 1942
(E06) Catalan, Closed, 5.Nf3, 34 moves, 1-0

Round 8
Bastrikov vs E Poliak, 1942
(A84) Dutch, 55 moves, 0-1

Round 8
G Ivanov vs Poltoranov, 1942
(A13) English, 69 moves, 1/2-1/2

Round 8
V Mikenas vs Boleslavsky, 1942
(A45) Queen's Pawn Game, 41 moves, 0-1

Round 8
Ragozin vs Sokolsky, 1942
(C74) Ruy Lopez, Modern Steinitz Defense, 60 moves, 1/2-1/2

Round 9
Boleslavsky vs Bastrikov, 1942
(B05) Alekhine's Defense, Modern, 53 moves, 1/2-1/2

Round 9
I Vistaneckis vs Vladimir Petrov, 1942
(D16) Queen's Gambit Declined Slav, 56 moves, 1-0

Round 9
G Ilivitsky vs G Ivanov, 1942
(D63) Queen's Gambit Declined, Orthodox Defense, 44 moves, 1-0

Round 9
E Poliak vs Ragozin, 1942
(C00) French Defense, 51 moves, 0-1

Round 9
Poltoranov vs V Mikenas, 1942
(D85) Grunfeld, 41 moves, 1-0

Round 10
Ragozin vs Boleslavsky, 1942 
(B15) Caro-Kann, 19 moves, 1-0

Round 10
Bastrikov vs Poltoranov, 1942
(C13) French, 58 moves, 1-0

Round 10
G Ivanov vs I Vistaneckis, 1942
(A15) English, 33 moves, 0-1

Round 10
V Mikenas vs G Ilivitsky, 1942
(A07) King's Indian Attack, 36 moves, 1-0

Round 10
Sokolsky vs E Poliak, 1942 
(D15) Queen's Gambit Declined Slav, 40 moves, 1-0

Round 11
Boleslavsky vs Sokolsky, 1942
(C82) Ruy Lopez, Open, 27 moves, 0-1

Round 11
Vladimir Petrov vs G Ivanov, 1942
(D07) Queen's Gambit Declined, Chigorin Defense, 23 moves, 1-0

Round 11
G Ilivitsky vs Bastrikov, 1942
(E47) Nimzo-Indian, 4.e3 O-O 5.Bd3, 44 moves, 1/2-1/2

Round 11
Poltoranov vs Ragozin, 1942
(A22) English, 45 moves, 0-1

Round 11
I Vistaneckis vs V Mikenas, 1942
(D02) Queen's Pawn Game, 42 moves, 1/2-1/2

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