myschkin: . . .
what "really happened" <Karpova>: Hans Fahrni - N.N.
Schweiz, etwa 1900
 click for larger viewDer schweizerische Meister Hans Fahrni spielte diese Partie um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert in einer Kaffeehauspartie gegen einen freundlichen älteren Herrn, dem er die Dame vorgegeben hatte. Die Stellung ist zwar verloren, doch Fahrni zog spaßeshalber <1.a4-a3!!??>, worauf sein Gegenüber nach längerem Nachdenken <1...h4-h5> spielte, und nach <2.a3-a2 h5-h6 3.a2-a1D+> aufgab. Er murmelte daraufhin: "Merkwürdig! Ich hatte doch ausgerechnet, daß ich einen Zug früher eine Dame bekomme. Bin ich vielleicht mit meinem Bauern in die falsche Richtung marschiert?" Fahrnis liebenswürdige Erwiderung war: "Nein, auch das hätte nichts geändert.", und präsentierte als Beweis die Variante <1.a4-a3 h4-h3 2.a3-a2 h3-h2 3.a2-a1D+ Kf1-g2 4.Da1-g7+ Kg2-h1 5.Dg7-b2 Kh1-g1 6.Kd3-e3 h2-h1D 7.Db2-f2#.> Der ältere Herr schüttelte den Kopf und meinte: "Also war die Partie so und so verloren. Wie man sich doch täuschen kann!" (Source: Ed Winter's Auntie Martha Sprüngli :p) |